2025 war für uns ein Jahr mit viel Herz, viel Hirn und Freude an unserem ersten Faxgerät *facepalm*. Wir sind gewachsen, haben Neues ausprobiert, Dinge verworfen und wieder neu gedacht. Und zwischendurch gab’s schicke Hoodies, Bowling, Bouldern und ein Escape‑Mini‑Game, das so niemand kommen sah 🤣 Hier kommt unser Rückblick, auf das erste volle Kalenderjahr ELCh!
Wir sind auf 6 Personen gewachsen! Damit haben wir im ersten Jahr nicht gerechnet und freuen uns daher umso mehr.
Ganz nebenbei: mehr Frauen als Männer im Team, genau genommen 66,6% - im IT Bereich eine echte Seltenheit - Yay! 💪
Uns macht es besonders glücklich, Junioren, Berufseinsteiger:innen und Quereinsteiger:innen einstellen zu können. Wir sind mega happy mit unseren Mitarbeitenden und der Energie, die sie mitbringen. Gemeinsam mit ihnen haben wir dieses Jahr ein großes Feature im Kundenprojekt erfolgreich umgesetzt und veröffentlicht, neue Technologien wie NextJs, ausprobiert und unsere Expertise in den Bereichen Fullstack-Web und -App, UI/UX, WebGL und Interactive ausgebaut!
Zusätzlich haben wir auch noch an unserer Webseite geschraubt, Feinheiten verbessert und ein paar Gimmicks eingebaut. Abgeschlossen ist das Thema jedoch noch nicht. Unsere Webseite wird sich weiter verändern und verbessern.
Noch vor der Gründung gab’s mehrere Logo‑Iterationen, bis wir „unseren“ ELCh hatten. Mit der Namensfindung waren wir dagegen relativ flott! Die Tage rund um die Gründung (waren es 3? 4?) im September waren... turbulent: Leon und Eva bei Christian zuhause 🏠, Gesellschaftsvertrag ✅, Paddy’s Irish Pub 🍻 & GIFs, Stress mit der Bank beim Einzahlen des Stammkapitals 🥵, Handelsregistereintrag bei der Notarin ✅, Erleichterung 😮💨.
Chris hat die Leit‑ELChe überrascht, aber fast wäre er aufgeflogen: Der heimlich aufgebaute Green Screen funktionierte zwar, nur hatte er nicht bedacht, dass sein Bild gespiegelt dargestellt wird. So war sein Raum plötzlich spiegelverkehrt – Eva hatte Lunte gerochen! Die weihnachtlichen Übergänge waren trotzdem eine tolle Überraschung und nachdem die Katze aus dem Sack war, wurden Spiele gespielt und gelacht.
Die ersten Firmenhoodies gingen im Dezember raus und wir haben schöne, personalisierte Weihnachtsbaumanhänger aus Holz als Geschenke gebastelt. Einige davon kamen sogar passend während Weihnachtsfeier per Post an. Eine gelungene Überraschung.
Politik, UI/UX, Refactorings – und #derWitwenzerstörer (das ist eine Geschichte für ein andermal 😅) gehören bei uns dazu. Leon führt eine imaginäre “Flachwitz-Strichliste”, auf der Christian und Mara ganz oben mitspielen (Er tut so, als fände er es schlimm, aber wir wissen, insgeheim liebt er es 😜). Und auch der ein oder andere Schwenk zu Hobbies, Filmen/Serien und Lieblings-Energy-Drinks findet den weg in unsere Meetings. Wie oft kann man eigentlich Holy, Monster und Co. erwähnen (#stillNotSponsored) bis sie einen vielleicht doch … also … egal 😄
Als „Jahresrückblick + Ausblick 2026“ getarnt, haben Eva, Leon, Christian und später auch Mara eine kleine Online-Weihnachtsfeier geplant. Wie das so mit Plänen ist, manchmal gehen sie einfach nicht auf 🙃 denn eigentlich wollten wir entspannt zusammensitzen und Online‑Games spielen. Für Christians extra heimlich für uns programmiertes Mini‑Escape‑Game (Wtf? 😆) waren nach seiner Schätzung 15 Minuten eingeplant… Tatsächlich saßen wir jedoch über eine Stunde daran, haben SEHR viel gelacht, viel gestöhnt und sind nur ein biiiiiisschen verzweifelt. Das war so wild, dazu gibt’s vermutlich noch einen separaten Post.
Bürokratie + fehlende Digitalisierung = „Hallo? Erstes Faxgerät einrichten in 2024, geht’s noch?“ 📠 SO VIEL POST und Papierkram. Verwaltung ist ein eigenes Universum, das wir unterschätzt haben und wir sind immer froh, wenn wir davon etwas abgeben können (Blick zu Mara und unserem Steuerbüro). Auch sonst ist am Anfang einfach viel neu, Strukturen müssen aufgebaut werden – das dauert und hört nie so richtig auf. Es ist ein ewiger Kreislauf aus Experimentieren → Verwerfen → Neuprobieren, bis man das Richtige findet. Wer gründet, darf keine Angst vor Veränderungen haben.
Trial and Error gab's (und gibt's immer noch) auch beim Thema Software: Wenn sie die richtigen Aufgaben abnimmt, ist auch Geld, das einem erst viel scheint, gut investiert. Und wenn man merkt „das war’s doch nicht“, startet die Recherche nach besseren Alternativen nach dem Motto “immer flexibel bleiben”. Rechnungen für Geschäftskunden richtig ausgestellt zu bekommen, sollte auch kein Hexenwerk sein – sollte man meinen. Jedoch war das für uns bisher jedoch echt viel zu viel Rennerei. Außerdem: wie schwierig kann es sein, Diensttelefone und Handynummern zu besorgen? Antwort: sehr schwierig (erst haben wir gelacht, dann geweint und dann telefoniert).
Apropos „neue Strukturen“ und „man lernt nie aus“: „Irgendwas stimmt mit Akquisie nicht.“ Alle wollen dir etwas verkaufen – und sobald man selbst etwas verkaufen will, merkt man erst, wie schwierig das eigentlich ist.
Man kommt nicht drum herum: Networking, Messen, Direktansprache, Kaltakquise. Gleichzeitig merkt man schnell, dass öffentliche Ausschreibungen für Startups und kleine Teams kaum funktionieren – überall jahrelange Referenzen, die man in unserer Situation schlicht noch nicht haben kann.
Dazu eine Marktstimmung, die… sagen wir mal: herausfordernd ist. Investitionen werden zurückgehalten, Softwareprojekte geschoben, und KI sorgt zusätzlich dafür, dass manche glauben, Entwicklung sei plötzlich „ein Knopfdruck“.
TLDR: Akquise 2025 war ein Abenteuer. Aber wir lernen täglich dazu – und bleiben dran.
Und jetzt ein Thema, das bei uns schon von Anfang an gut war, und seit dem nur immer besser wird: Wie wir miteinander umgehen. Erwartungen und Probleme klar ansprechen, offen und respektvoll miteinander kommunizieren. Neu und besser lernen, wie die anderen arbeiten und unsere Stärken gezielt kombinieren. Wir sind alle ein bisschen glücklicher, arbeiten lieber und geben mehr, wenn wir uns gewertschätzt, in Prozesse eingebunden und gehört fühlen.
Zwei große Learnings aus diesem Jahr:
Für genügend Ausgleich sorgen, gut schlafen (Länge, Regelmäßigkeit, … einige von uns sollten hier nochmal genauer hinlesen 👀), mentale Gesundheit, auf sich selbst hören, Dankbarkeit.
Und wo wir schon bei Dankbarkeit sind:
An Kund:innen, Freund:innen, Partner:innen & alle Anderen
Und auch an die Zusammenarbeit mit unserem Steuerbüro Ohne euch wären viele Dinge nicht möglich gewesen. Danke für das Vertrauen, für Feedback, für Geduld und für gemeinsames Vorankommen.
2026 wird für uns ein Jahr, in dem wir Bewährtes fortführen und gleichzeitig Neues anstoßen wollen. Unsere Website bekommt ein Re‑Launch bzw. Re‑Design. Außerdem wollen wir weiter an unseren eigenen Tool‑Ideen arbeiten und sobald es etwas Spannendes zu zeigen gibt, nehmen wir euch natürlich mit!
Wir möchten im kommenden Jahr auf Messen unterwegs sein, um uns mehr zu vernetzen (vielleicht sieht man sich ja dort?), neue Kund:innen kennenlernen und Projekte angehen, die uns fachlich wie persönlich wachsen lassen. Gleichzeitig wollen wir bewusst Raum schaffen für Herzensprojekte, kreative Ideen und Dinge, die einfach Spaß machen. Die guten Gewohnheiten möchten wir beibehalten: Teamstimmung pflegen, offen kommunizieren, gemeinsam lachen und Prozesse weiter verbessern, wo es sinnvoll ist.
Und die Team-Weihnachtsfeier 2026 kündigen wir dieses Mal richtig an. Wirklich. Damit alle genug Zeit im Kalender blocken können… man weiß ja nie, was diesmal passiert. 😅
Mara ist Management Assistant & People Managerin bei ELCh Digital – was im Alltag so ziemlich alles bedeutet: HR, Marketing, Akquise, Verwaltung, Recherche und natürlich Social Media. Wenn sie nicht gerade das Team bei Blog‑ und Posterstellung unterstützt (oder selbst in die Tasten haut), freut sie sich über jede Aufgabe, bei der sie kreativ werden kann. Und meistens sind ihre Katzen als moralische Unterstützung direkt mit am Start.